Schriftgröße:  normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Vortrag mit Moritz Stoepel "Ich habe gerochen alle Gerüche"

13.11.2020 um 20:00 Uhr

Eintrittskarten: € 18.- ; erhältlich in der Bücherinsel
Eine Veranstaltung des Kulturamtes Dieburg und der Bücherinsel

Moritz Stoepel
Seine Theaterstationen waren u.a. Zürich, Frankfurt/M., Bielefeld, Mannheim, Stuttgart und Mainz. Gastspiele führten ihn nach Wien, München, Berlin, Brüssel, Kairo, Alexandria, Ascona, Krakau und nach Russland. Teilnahme an nationalen und internationalen Theaterfestivals. Mit dem Freien Schauspiel Ensemble Frankfurt erhielt er den Harlekin-Preis der Stadt Frankfurt für herausragende künstlerische Arbeit. Als vielseitiger Solokünstler in eigenen literarisch-musikalischen Theaterprojekten fungiert er als Schauspieler , Sänger, Musiker und Regisseur. Kontinuierliche Zusammenarbeit mit international renommierten Musikern und Komponisten aus den Bereichen Klassik und Weltmusik. Neben der Theaterarbeit wirkt er auch als Schauspieler und Sprecher in Produktionen für Hörfunk und Fernsehen. Mit seiner eigenen Bearbeitung des Romans "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse und anderen Projekten gastiert MORITZ STOEPEL mit großem Erfolg im In- und Ausland.

Eine "Verführung" in Gedichten, Prosa, Briefen und Musik

In einer Art Lebensrückschau erzählt der Schauspieler Moritz Stoepel in der Figur Heinrich Heines scharfsinnig, zärtlich, heiter, bissig, melancholisch, verzaubernd, kritisch und verzweifelt über sein Leben, sein Lieben, seine Leidenschaft und sein Sterben.

Inspiriert von dem zerissenen Dichter einfühlsamerer Liebeslyrik und beißendem Spott, dem Reise- und Naturschriftsteller, dem politischen Journalisten und dem verbotenen Sänger im Exil verbindet und umrahmt Moritz Stoepel Heines Literatur mit eigenen Vertonungen und Klängen verschiedener Instrumente (Klavier, Gitarre, Akkordeon u.a.).
Mit Texten aus dem lyrischen Werk, den Briefwechseln, den "Reisebildern", den "Geständnissen" und den "Memoiren" entsteht ein biographisches“ Seelenportrait”, das Heinrich Heine als jenen widerspiegelt, der er für viele Generationen war und ist, nämlich einer “der wenigen deutschen Dichter von europäischem Rang- wenn nicht sogar ein Weltpoet”.